Healthy Snack Ayurveda-Bananenbrot

Gesunder Vorrat für koch-müde Sommertage

Bananenbrot bei dieser Wärme fragst du dich? Ja, genau.

Und zwar als Vorrats-Kammer für diese koch-müden Sommertage

Im Übergang von Frühling zu Sommer steigt die Hitze um uns herum und die Hitze in uns. Pitta, das Feuer, entfaltet sich auf allen Ebenen auf ganz natürliche Weise.

Dies hat einen besonderen Einfluss auf unseren Körper. Appetit und Verdauungskraft nehmen ab, da der Körper damit beschäftigt ist, uns kühl zu halten.

Zum Glück weiß unser dynamisches System genau, was es braucht. Es sehnt sich jetzt nach süßlichen, saftigen Speisen, die dem Körper Feuchtigkeit, Kühlung und Erdung schenken. Wir tun uns Gutes, wenn wir möglichst kleinere Mahlzeiten zu uns nehmen. Doch: auch, wenn kleinere Mengen jetzt angebracht sind, ist es wichtig, dass wir nicht in dauerhaftes Snacken verfallen.

Dauerhafte Snacks schwächen das System und lähmen deine Verdauungskraft im Sommer noch mehr.

Da wir an heißen Tagen das Essen hin und wieder vergessen und dann von plötzlichen Momenten riesigen Hungers „überfallen“ werden, ist es jetzt besonders gut und wichtig, einen einfachen und bequemen Vorrat zu haben, der uns kräftigt, beschwingt und ganzheitlich nährt.

Jetzt kannst du bequem vorsorgen für die Tage, an denen du sonst…

  • auf dem Weg zum See beim S-Bahnhof-Bäcker schnell ein belegtes Baguette mit Gummi-Käse kaufst
  • vor dem Sprung in den Park noch eine Tüte Chips am Späti besorgst, weil du merkst, dass du auf einmal doch ganz schönen Hunger bekommen hast
  • nicht richtig gegessen hast, weil zum Kochen keine Zeit und die Melone ganz hinten im Kühlschrank weiter trocknet
  • wieder beim Salat landest, obwohl dein Körper dir immer wieder sagt, dass Salat-Berge im Sommer sehr ungemütlich werden können

Das Bananenbrot hält sich im Kühlschrank für eine Woche und enthält dazu wichtige Proteine und Nährstoffe, um dich in dieser geschwindigen Zeit gut zu versorgen.

Ayurveda-Bananenbrot

Vorbereitungszeit 10 Minuten

Du brauchst

  • 3 Tassen Haferflocken, Kleinblatt und glutenfrei (Zum Beispiel von Bauck)
  • 2 EL Kokosöl oder Ghee
  • 5 reife Bananen, mittelgroß
  • 1 Glas Apfelmus, ca 350 g
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 1 Handvoll Kokosraspel
  • 1 EL Leinsaat
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • (Im Winter: Walnüsse oder 2 EL Walnussmehl dazu geben)

Und so geht’s

Ofen vorheizen auf 175 Grad oder Gas Stufe 3.

Geschälte Bananen in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Haferflocken mit Bananen, Rosinen und allen weiteren Zutaten vermengen.

Fett erwärmen und über die Mischung geben.

Backform einfetten und den Teig hineingeben.

Auf der mittleren Schiene für ungefähr 40 Minuten backen.

Der Bananenkuchen darf innendrin noch schön feucht und saftig sein!

Happy Juicy-Summer-Days,

Deine Julia

INFO: Pitta, das Feuer, entspricht nicht Agni, dem Verdauungsfeuer

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