Migräne – Schmerz als Schlüssel für Selbstermächtigung

Wie du durch Schmerz in deine Kraft wachsen kannst

In diesem Artikel teile ich meine Erfahrung und mein Lernen mit der Migräne, die mich die letzten Monate über begleitet hat. Der Artikel spiegelt meine kurze Geschichte. Ich bin mir bewußt, dass es langanhaltende, chronische oder „vererbte“ Migräneerkrankungen gibt. Dass es Menschen gibt, die alles versucht haben, um ihre Migräne zu kontrollieren und zu lindern und doch kein Ende sehen.

Mein tiefer Respekt gilt all den Menschen, die mit dieser Erkrankung ihr Leben leben.

Meine chronische Migräne

Schon in früher Kindheit reagierte ich „psychosomatisch“. Soma ist griechisch und heißt Körper. Mein Körper reagierte mit Schmerz auf stark belastende Situationen.

Mein System ist fein. Mein Körper reagiert, er kommuniziert mit mir. Und ich habe gelernt – ausgerechnet durch meine Trennungs-Schmerz-Migräne – mich nicht mehr vor somatischem Schmerz zu fürchten. Wir sind jetzt ein Team, wir arbeiten zusammen. Ich habe gelernt, den Schmerz zu umarmen, mit der Schmerz-Energie zu arbeiten und weiß, wo seine Power eigentlich hingehört.

Doch erstmal von Vorne.

Stigma: Migräne

Viele Menschen leiden an psychosomatischen Erkrankungen – oft ohne es zu wissen. Im Schnitt brauchen Schulmediziner in Deutschland 7 Jahre, um bei einer Person eine Krankheit als psychosomatisch zu klassifizieren. Betroffen sein können nahezu alle Organe, von Tinnitus bis Reizdarm ist so vieles möglich. Hierbei sind Schmerzen die häufigste Erscheinungsform.

Oft werden die Personen nach diversen Ausschlussdiagnosen abgetan: „Ist ja nur psychosomatisch“, „Kann man nichts tun“. Dabei fängt ja jetzt erst der eigentliche Prozess an.

Migräne galt für lange Zeit als „Frauenkrankheit“. Nur diejenigen, die es sich leisten konnten, hatten Migräne und überhaupt brauchten sie eigentlich nur Sex, um die Migräne zu heilen. So entstand das Bild der verhärmten, schmallippigen Frau, die – frigide oder unbefriedigt – in ihrem neurotischen Sumpf gelangweilt herumstolzierte und anderen das Leben zur Hölle machte.

Rüdiger Dahlke zeichnet, auch meiner Erfahrung als Ayurveda Praktikerin nach, ein wesentlich realistischeres Bild:

„Betroffen sind oft Frauen, die an vielen Fronten kämpfen (müssen) und bei diesen Auseinandersetzungen ihr weibliches Seelengewand gleichsam abgelegt haben, um nicht mehr so verwundbar zu sein. Oft neigen sie dazu, zu viel Verantwortung zu übernehmen und ihre weibliche Seite unter strenge Kontrolle zu stellen, um solch hohen Anforderungen überhaupt noch gerecht werden zu können.“

Rüdiger Dahlke

Zahlen rund um die Migräne

Migräne ist die häufigste neurologische Erkrankung in Deutschland. Sie gehört zu den „unsichtbaren Erkrankungen“. Dies ist einer der Gründe, warum das Leiden von MigränepatientInnen, insbesondere chronischer MigränepatientInnen, oft im Verborgenen bleibt. Nicht selten ist Scham, gerade bei Frauen, die im Gesundheits- und Wellnessbereich arbeiten, Begleiterin.

Migräne-Ambulanz, Charité Berlin

Ungefähr 13 Millionen Deutsche leiden hin und wieder an Migräne. In Deutschland sind bis zu 20% der Frauen und 8% der Männer betroffen. Ab 10 Migränetagen (Schmerztagen) im Monat gilt eine Migräne als chronisch. Dazu kommen dann noch die „Erholungstage“ nach der Migräne, da der Körper von den Schmerzen erstmal erschöpft ist.

Der klassische Migräneverlauf

Migräne ist kein normaler Kopfschmerz. Migräne ist ein stark pulsierender, pochender Schmerz. Sie ist wie ein Stecker, der plötzlich gezogen wird. Die Zeit bleibt stehen und in dieser Zeit gibt es nur eines: diesen unglaublich zerreißenden Schmerz, der einen von innen zersprengen möchte.

Vorzeichen oder Begleiterscheinungen können Heißhunger, Müdigkeit, Übelkeit, Lärm- oder Lichtempfindlichkeit und Geruchsempfindlichkeit sein. Eine Aura, sprich Sehstörungen, treten bei 15% der Betroffenen auf.

Eine Migräneattacke kann von ein paar Stunden bis zu mehreren Tagen dauern. Manchmal sind Opiate oder Benzodiazepine die einzige Chance, den Schmerz zu durchbrechen.

Quelle: Repetico.


Mögliche Ursachen von oder Auslöser für Migräne

  • Genetische Disposition (Möglicherweise Übernahme von Verhaltensmustern aus der Mutterlinie)
  • Unregelmäßige Essens- und Schlafzeiten
  • Zu wenig Flüssigkeitszufuhr
  • Unterdrückte Wut
  • Hormonelle Disbalancen/ Endometriose
  • Wechseljahre
  • Seelische Traumata
  • Unfallfolgen
  • Ungeeignete Ernährung
  • Nährstoffmangel
  • Starke Stressbelastung bzw. schwieriges Stressmanagement
  • blockierter Atem
  • Trauer oder Depression
  • Antibaby-Pille
  • Wetterumschwünge
  • Extremes Sonnenbaden

Migräne Ayurvedisch verstehen

Migräne entsteht meistens im Hinterkopf und wandert von dort aus nach vorne. Der Schmerz betrifft dann entweder eine Kopfhälfte oder den gesammten Kopf, er kann bis in die Augenhöhlen „kriechen“.

Kopfschmerz heißt in der Ayurveda Shirashula. Es gibt verschiedene Formen von Kopfschmerz, die wir in der Ayurveda den drei Dosas zuordnen.

  • Vata-Schmerz ist beweglich, pulsierend, ausstrahlend, anfallsartig. Bei Bewegung und starken äußeren Eindrücken kann Vata-Schmerz zunehmen. Geht deine Migräne vom Nacken aus, so ist sicherlich das Vata-Dosa involviert. Eine innere Trockenheit, Unruhe, Mangel an Stressresistenz können Auslöser sein.
  • Pitta-Schmerz fühlt sich wirklich heiß und brennend an. Er sitzt im mittleren Kopfteil und betrifft oft die Schläfen. Er kann in Verbindung mit Hitze und Durchfall auftreten. Wut und hohe Anforderungen an das Selbst können Ursache sein.
  • Ein Schmerz, der durch ein Übermaß Kapha entsteht, ist oft dumpf, tief und beständig. Er ist auf der Stirn zu finden. Er hängt eher mit schleimigen Erkältungen zusammen.

In der Ayurveda gehen wir aufgrund der Schmerzeigenschaften und dem Ursprungsort davon aus, dass die häufigste Ursache von Migräne ein Ungleichgewicht von Vata-Dosa ist.

Unser Vata-Dosa hat einen großen Einfluss auf die Resilienz unserer Seele. Zugleich beeinflusst es auch die Balance unseres hormonellen Systems.

Mein Winter in der Migränehölle

Kurz vor der Trennung von meinem Partner – nach fast 19 Jahren Beziehung – meldete sich bei mir körperlicher Schmerz zur Überlagerung des seelischen. Ich war wie ohnmächtig, ein Teil von mir amputiert, von Schmerzen gelähmt. Gleichzeitig schämte ich mich, dass ich etwas so „un-gelassenes“ wie Migräne bekam.

Meine Migräne begann mit der Trennung, begleitete mich bei meinem Auszug aus der Familien-Wohnung – und blieb. Sie wurde chronisch, mit weit über 10 Schmerztagen im Monat.

Zuerst nahm ich an, die Dauer-Migräne sei so eine Art Schockstarre, ein Zustand, der in vielen buddhisten und körpertherapeutischen Traditionen als „Freezing“ oder „Shut down“ bezeichnet wird.

Ich führte ein Migränetagebuch, lies mich in der Charité untersuchen, bekam jede Menge manuelle Physiotherapie. Ich nahm Schmerzmittel ohne Ende und konnte den Schmerz doch nur lindern, nicht überwinden. Nicht einmal Notärzte konnten helfen. Die kurzen Schmerzpausen ließen mich verzweifelt und erschöpft zurück.

Chronische Migräne und nun?

Nach drei Monaten habe ich alle empfohlenen Umgangsformen mit Migräne über den Haufen geworfen. Ich habe mein Migränetagebuch verbannt und das Wort Migräne mehr und mehr aus meinem Sprachgebrauch gestrichen.

In mir war klar: die Migräne bestimmt mein Leben genug, warum soll ihr auf dieser Ebene noch mehr Raum geben und ob der ganzen markierten Tage im Kalender verzweifeln? Ich wollte dieses „Oh mein Gott Migrääääne“ aus meinem Kopf, aus meinem Körper herausbekommen. Ich wollte mich aufmachen, für die Lektion, die dieser Schmerz für mich bereit hielt. Mir war klar: sie ist da, weil ich etwas wichtiges zu lernen habe. Ich sagte: hey, ich bin da für dich!

Ich lies mir mit Akkupunkturnadeln den ein oder anderen Blutstau im Körper „entfernen“. In meinem Kopf öffnete sich ein Fenster, durch das mich mein Leben milde anlächelte.

Ich konnte sehen: im Zentrum meines Schmerzes war keine Verzweiflung mehr, sondern Licht. Licht und Zukunft.

„If we are not willing to recognize the body as sacred in all its phases and forms, who else will?“

Chameli Ardagh

Ich stärkte mein Nervensystem mit Ayurveda Kräutern. Meine Sichtweise änderte sich langsam und ich begann folgendes zu fühlen:

  • Ich habe Migräne, aber ich bin nicht krank.
  • Mit mir ist nichts „falsch“, auch wenn ich Migräne habe.
  • Ich akzepiere mich und diese somatische Erscheinungsform, die mich ein Stück auf meinem Weg begleitet.
  • Die Hitze des Schmerzes gehört mir. Sie möchte anders genutzt werden. Ich werde herausfinden wie!

Und ich konnte meine Vorzeichen, die sich oft schon Stunden vor einem Anfall verdichteten, genau ausmachen: starkes Craving nach dunkler Schokolade, steifer Nacken und eine langsam beginnende Geräuschempfindlichkeit.

Was du bei Migräne tun kannst

Zunächst ist es besonders wichtig, deine Auslöser zu verstehen und die wiederkehrenden ersten Anzeichen zu erkennen, die aufreten, bevor der Migräne-Schmerz einsetzt. Allgemein wird empfohlen, ein Migränetagebuch zu führen und den Schmerzmittelkonsum dokumentieren. Dies macht auf jeden Fall Sinn, um herauszufinden, was mögliche Auslöser sein können und – bei Frauen – ob der hormonelle Zyklus daran beteiligt ist (dazu parallel den Zyklus tracken).

Du solltest bei Migräne deine Hormone bestimmen lassen, um eine Beteiligung auszuschließen oder gegebenenfalls gezielt behandeln zu können.

Migräne tritt oft bei Frauen auf, die perfektionistisch veranlagt sind und sich für andere aufopfern. Trifft das auf dich zu?

Lerne dich und deinen Körper besser kennen. Je früher du auf die ersten Anzeichen reagierst, mit Entspannung, Pausen und ja, auch mit Schmerzmitteln, um so besser kannst du eine erneute Schmerzattacke verhindern.

Es ist auch wichtig, trotz des Schmerzes, Gelassenheit zu üben. Je mehr wir uns verkrampfen und uns fürchten, um so schneller nimmt der Schmerz zu.

Und: Regelmäßigkeit ist elementar, um uns emotional Geborgenheit und Stabilität zu schenken. Auch bei Migräne gilt es, so gut wie möglich an Routinen festzuhalten und nach einer Migräneattacke so bald wie möglich dorthin zurückzukehren.

Du kannst dich unterstützen durch

  • Regelmäßige Pausenzeiten
  • Regelmäßig Essen
  • Regelmäßig schlafen gehen
  • Autogenes Training, Yoga und Meditation
  • Nahrungsmittelergänzung: Magnesium
  • Ayurveda Ernährungsplan für Migräne
  • Vorbeugen mit Kräutern, wie zum Beispiel Rosenwurz
  • Hormonelle Disbalancen ausschließen
  • Möglicherweise Darmsanierung
  • Alkohol (Rotwein), Kaffe und Rauchen meiden
  • Fermentiertes, fritiertes und scharfes Essen meiden
  • Innere Antreiber (Perfektionisten) erkennen
  • Bei Migränepause: viel Bewegung an der frischen Luft
  • Akkupunktur
  • Shirodhara/ Stirnguss
  • Schultern- und Nackenübungen oder Massage
  • Vitamin D und Magnesium
  • Mögliche Atemblockaden lösen
  • Stress Tracking: deine innere Anspannung dokumentieren, zum Beispiel über die App StressGuide

Meine persönlichen Tools, um eine beginnende Migräne einzudämmen

  • Ajwain: sobald ich meinen Triggerpunkt im Nacken verstärkt wahrnehme, kaue ich einen halben Teelöffel Ajwainsaat. Ajwain löst Schmerzen, beruhigt Kopf und Lungen und schenkt Raum für entspanntes Atmen.
  • Nackenmassage: zur Prävention reibe ich meinen Nacken jeden Morgen mit wärmendem Arnika Öl von Weleda ein. Bei den ersten Anzeichen von einem steifen Nacken, trage ich mein persönliches „Rescue-Öl“ von Eagle Brand auf.
  • Neroli-Öl: aus dem ätherischen Öl und Trägeröl selbstgemacht. Neroli gibt uns das Gefühl, tief bei uns anzukommen, empfangen zu werden und geschützt zu sein. Es hat nachweislich Einfluss auf Migräne.
  • Advasana Savasana: Stirn und Schläfen entspannen und voller Vertrauen in den Boden sinken lassen (siehe unten).
  • Folgende Kräuter haben mir bislang geholfen: Ashwagandha, Dashamoola, Mutterkraut, Ingwer, Ajwain und Aufgüße von Weidenrindenextrakt, Rosenwurz und die traditionelle Ayurveda Mischung Chyawanprash (Langzeitwirkung).

Advasana Savasana

Entspannte Bauchlage, die Schläfen abwechselnd ablegen

Wenn nichts mehr hilft

Wenn Schmerzmittel nicht mehr helfen, entwickelt sich aus der ohnehin erschöpfenden Migräne ein Alptraum. Ziel ist es dann, die Schmerzen auf einem bestimmten Niveau zu halten und Hilfe zu suchen. Ein Aufenthalt in einer ganzheitlichen Schmerzklinik (zum Beispiel Havelhöhe) oder eine Betreuung in einer Schmerzambulanz (zum Beispiel Charite Mitte) sind jetzt notwendig – auch um aus dem Gefühl der Ohnmacht herauszukommen.

Generell gilt für Migränebetroffene:

„You need downtime.“

Dr. Julie Holland

Möglich und wichtig ist, dass innere Stresslevel zu senken. Zur Not auch mit folgenden Mitteln:

Eine große Anzahl von PatientInnen spricht positiv auf eine Vergabe von Betablockern oder Botox an. Cortison hingegen mag Linderung verschaffen, erhöht aber über längere Zeit den Stresspegel (Vata) und wirkt daher kontraindiziert.

Inzwischen gibt es die sogenannte „Migräne-Spritze“, die mittels Eiweiß einen bestimmten Botenstoff blockiert und so präventiv bei Migräne hilft. (Zum Beispiel Ajovy)

Mit den Schmerzen nach vorne blicken

Viele meiner Klientinnen erklären ihre Migräne mit der Migräne der Mutter. Möglicherweise ist die Disposition genetisch bedingt, doch es gibt medizinisch gesehen keine „Garantie für einen Ausbruch“.

→ Ich finde es bei dieser Paralelle besonders wichtig, auf die Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu schauen, die eine Migräne über mehrere Generationen hinweg begünstigen können.

„When you change the way you look at things, the things you look at change.“

Max Planck

Im Unbequemen verweilen können

Migräne kann eine Wegbegleiterin sein. Unbequem, nicht wahr? Sie bremst und sie blockiert. Sie ist der Klotz am Bein, der uns nicht vorwärts kommen lässt. Das kann uns noch mehr wütend oder verzweifelt machen.

Die Fakten, dass Migräne ätzend und behindernd ist, eine Spassverderberin, ein Ausschlusskriterium, dass sie unglaubliche Schmerzen bereitet, die kennen wir ja schon.

Was, wenn wir all das für einen Augenblick als gegeben annehmen und parallel dazu hineinspüren, was für eine unglaubliche Power diese Migräne hat? Woher hat sie überhaupt diese Power? Sie entsteht ja in uns!

Was passiert, wenn wir diese Kraft umleiten, wenn wir beginnen, mit ihr zu arbeiten?

Migräne ist eine Energie, sie bewegt sich

In der Ayurveda verstehen wir Migräne auch als „fehlgeleitetes“ Feuer, das aus unserer Wurzel – durch zu viel Wind (Vata) – nach oben in den Kopf gewandert ist. Doch wie bringen wir es wieder zurück?

Lautet die eigentliche Frage dann nicht: wie kann ich der Migräne Platz machen, so dass sie an ihren eigentlichen Ort – in den Unterleib – zurückkehren kann?

Du merkst worauf ich hinaus will: die Migräne ist kein Feind in deinem Körper. Dein Körper ist nicht dein Feind. Dein Körper spricht mit dir. Er gibt dir Aufgaben, die du zu lösen hast.

Schmerzen als Geschenk anzunehmen scheint irrsinnig. Aber ist dies nicht der erste Schritt, um mit dem, was ist, Frieden zu schliessen? Den Kampf gegen uns – gegen das im Schmerz-Moment „Dysfunktionale Selbst“ – endlich zu beenden und uns zu lieben, wie wir sind?

„You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.“

Buckminster Fuller

Meine Migräneattacken sind weniger geworden. Was sich vor allem reduziert hat, ist die Intensität der Schmerzen. Wenn sie jetzt kommen, begrüße ich sie und versuche sie liebevoll nach unten, in meinen Unterleib sinken zu lassen. Das klappt inzwischen so gut, dass ich durch mein Lernen voller Dankbarkeit und Demut diesen Artikel mit dir teilen kann.

Der Schmerz hat mich aufgemacht für all meine Ängste im Trennungsprozess. Er hat mich letztlich nicht geschwächt, sondern ich habe durch ihn eine Aufrichtung erfahren, ein tieferes Bewußtsein für mich in diesem Leben, hier und Jetzt.

Ich hoffe, ich kann dich mit meinem Teilen dazu inspirieren, einen anderen Blick auf deinen Schmerz zu gewinnen. Und ich freue mich sehr, wenn du unten in den Kommentaren deine Hilfsmittel allen Lesenden mitteilst.

Liebe und Mitgefühl,

Deine Julia

Mehr Informationen und Hilfe bei Migräne erhälst du hier

4 Gedanken zu “Migräne – Schmerz als Schlüssel für Selbstermächtigung

  1. Sandra

    Was für ein wunderbarer Artikel. Hilfreich, emphatisch und unaufgeregt ohne das Leid kleinzureden. Ein Buchtipp: Migräne vom Neurologen Oliver Sacks. Außerdem hilft mir auch bei heftigen Schmerzen die Mischung aus Akupunktur, Quaddeln und Vitamin B Spritzen bei meiner TCM Ärztin.

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Sandra, ich danke dir für dein Feedback und für dein Teilen. Es ist so wichtig, alle funktionierenden Hilfsmittel zu teilen, um eine Lücke in dem Kreislauf finden zu können. ❤ Julia

      Liken

  2. Liebe Julia,
    Danke dir für diesen wirklich aufschlussreichen Artikel.
    Anfang des Jahres habe ich auch unter Migräne gelitten, was ich so nicht kannte.
    Ich war in der Zeit komplett überarbeitet (was ich selber gar nicht mehr erkannt habe) und hatte auch eine Trennung hinter mir.
    Dass mein Vata komplett außer Balance war, wusste ich zwar, aber habe trotzdem nicht wirklich was unternommen.
    Gemeinsam mit meinem Ayurveda Heilpraktiker sind wir den Auslösern auf den Grund gegangen: kalte Mahlzeiten, oft kombiniert mit unregelmäßig durch Dienstreisen oder sonstigen Stress.
    Seitdem achte ich besonders auf Regelmäßigkeit in meinem Alltag und auf warme Speisen (vor allem abends). Und es wirkt Wunder. Zusätzlich nehme ich noch Ashwaghanda und Brahmi ein und merke, dass sich mein Vata langsam wieder beruhigt.

    Liebe Grüße
    Denise

    Gefällt 1 Person

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